Über mich

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?

Hallo, ich bin Caro.

Als damals das Internet Einzug in unsere Kinderzimmer hielt, musste ich mir einen Namen ausdenken, der auf den vielen Plattformen und Chatseiten noch nicht vergeben war. Ich war zu dieser Zeit ein großer Fan der Anime-Serien Digimon Adventure und Dragonball Z und baute mir aus Videl und Sora meinen eigenen Namen. Das war die Geburtsstunde von „Vidora“. Den Nachnamen Black habe ich mir von Sirius geklaut 😉

Ich bin ein Hundemensch, fotografiere gerne, und singe laut im Auto. Wenn die Schreiberei es zulässt, arbeite ich außerdem gerne meinen Stapel ungespielter Steam-Games ab. Ein paar Mal im Jahr keile ich mich hinter meinem Schreibtisch hervor und besuche als Cosplayerin und Fotografin Anime-Conventions mit meinen Freunden.

Falls ihr mich mal irgendwo trefft, wundert euch nicht: Mit Smalltalk tue ich mir oft schwer, aber wenn ich in der richtigen Umgebung und im richtigen Thema bin, kann ich zu einer ziemlichen Quasselstrippe mutieren.

Was solche Themen sind? Fremdsprachen zum Beispiel, Hunde, Hunde, Hunde, das Schreiben, Fantasy-Buch-Empfehlungen, Rollenspiele, Erlebnisse beim Autofahren, verschiedene Serien (hallo, Netflix!),  – sucht euch was aus. Aber fragt mich bitte nicht nach Filmen, denn da werde ich die meiste Zeit unwissend den Kopf schütteln. Ich gehöre zu der seltenen Spezies Mensch, die fast keine Filme kennt. Dirty Dancing? Nie gesehen. Terminator? Nein. Men in Black? Auch nicht, obwohl ich Will Smith als Schauspieler großartig finde.

AUTORENLEBEN

Ein paar Fragen zum Schreiben

Plotter oder Pantser?

Ganz am Anfang habe ich ohne Planung drauflos geschrieben, mit einer oder zwei wichtigen Szenen im Kopf, die ich unbedingt in der Geschichte drin haben wollte. Kein Wunder, dass das erste Manuskript, das ich jemals beendet habe, das reinste Chaos ist.

Ich dachte zuerst, dass Plotten und Outlinen meine Kreativität einschränken würde, aber zum Glück hat sich diese Sorge zerstreut. Heutzutage plane ich meine Romane sehr genau, indem ich zuerst einen groben Handlungsablauf mit den wichtigsten Punkten erstelle und dann Hand in Hand mit den Charakteren einen ausführlichen Szenenplan schreibe, bevor ich mit dem Manuskript beginne.

Welches Schreibprogramm benutzt du?

Ich habe einige Jahre mit Scrivener geschrieben und bin Anfang 2018 auf Papyrus Autor umgestiegen. Ich mag Scrivener immer noch sehr gern und finde, dass es ein sehr gutes Programm ist, um in eine professionellere Schreibumgebung einzusteigen. Es bietet viele Möglichkeiten (ich liebe die Karteikarten), einen leichten Einstieg und ist auch für den dünneren Geldbeutel erschwinglich.

Papyrus Autor habe ich mir vor allem wegen des Duden Korrektors gekauft, der mir bei meinen Komma-Unsicherheiten großartig hilft. Die Software ist sehr umfangreich und wir brauchen sicher noch eine Weile, um uns aneinander zu gewöhnen.

Was ist dein Geheimtipp gegen Schreibblockaden?

Zuerst herausfinden woher sie rühren: Sind Stress und zu großer Druck schuld, dann hilft Spazierengehen, Lesen, ein bisschen Binge-Watching einer tollen Serie – und dabei nicht ans Schreiben denken. Man muss sich die Auszeit aus tiefster Seele gönnen!

Wenn die Blockade mit der Geschichte selbst zusammenhängt, sollte man sich Fragen stellen. Je spezifischer umso besser. Also nicht „Wie geht es weiter?“, sondern „Wie schafft es der Held, aus der Gefängniszelle auszubrechen?“ oder noch genauer „Wie kann er den Wärter austricksen?“ oder „Welcher andere Insasse hilft ihm und warum?“.